Doris Fraccalvieri - ID Medien Verlag
 

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Sie haben Fragen zu: Arbeitsrecht, Baurecht; Erbrecht, Familienrecht, Sozialrecht, eben allgemein Rechtsfragen, dann sind Sie bei Doris Fraccalvieri.de gut aufgehoben. Aus einer großen Anzahl an Mitteilungen des Deubner Verlages hat Doris Fraccalvieri, die wichtigsten Informationen für Sie herausgefiltert. Auf Doris Fraccalvieri.de bekommen Sie Antwort auf Ihre Fragen.

Wohnberechtigungsschein bei getrennt lebenden Eltern

Leben Eltern getrennt und üben gemeinsam das Sorgerecht über ihre Kinder aus, können die Kinder in der Regel nur Angehörige des Haushalts eines der beiden Elternteile sein. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Verfahren gegen ein Wohnungsamt um einen Wohnberechtigungsschein (WBS) entschieden. Kläger war ein Vater, der einen WBS für eine größere Wohnung beantragt hatte. » ganzen Artikel lesen

Höhe des Elterngelds bei Steuerklassenwechsel

Wird die Steuerklasse im Bemessungszeitraum für das Elterngeld mehrmals gewechselt, kommt es auf die im Bemessungszeitraum relativ am längsten geltende Steuerklasse an. Die maßgebliche Steuerklasse muss nicht mindestens in sieben Monaten des Bemessungszeitraums gegolten haben, auch wenn die absolute Betrachtung im Einzelfall finanziell günstiger ist. Das hat das Bundessozialgericht entschieden. » ganzen Artikel lesen

Leihmutterschaft: Adoption des Kindes durch die genetische Mutter

Die genetische Mutter kann ihr fremdausgetragenes Kind bereits dann adoptieren, wenn die Adoption dem Kindeswohl dient. Die Inanspruchnahme einer Leihmutterschaft stellt keine gesetzes- oder sittenwidrige Vermittlung oder Verbringung dar, so dass spätere Adoptionen nicht dem strengeren Maßstab der „Erforderlichkeit“ nach § 1741 BGB unterliegen. Das hat das OLG Frankfurt entschieden. » ganzen Artikel lesen

Vormundschaft: Möglicher Vorrang von Pflegeeltern gegenüber Verwandten

Wenn dem Wohl eines Kindes damit besser gedient ist, muss seine Unterbringung bei „Profi-Pflegeeltern“ auch dann ermöglicht werden, wenn ein Verwandter bereit ist, die Vormundschaft und die Betreuung des Kindes zu übernehmen. Dies hat das OLG Düsseldorf entschieden. Im Streitfall seien die Kinder auf Lebensverhältnisse angewiesen, die von Pflegeeltern besser gewährleistet werden könnten. » ganzen Artikel lesen

Beschuldigungen über WhatsApp: Familienkreis als beleidigungsfreie Sphäre

Innerhalb des engsten Familienkreises besteht ein ehrschutzfreier Raum, in dem es möglich ist, sich frei auszusprechen, ohne gerichtliche Verfolgung befürchten zu müssen. Behauptet die Schwiegermutter gegenüber ihrer Schwester und ihrer Tochter, dass ihr Schwiegersohn angeblich seine Familienmitglieder misshandelt, hat dieser nach dem OLG Frankfurt keinen Unterlassungsanspruch. » ganzen Artikel lesen

Entscheidungsmaßstab für einen wiederholten Sorgerechtsantrag

Wurde der Sorgerechtsantrag eines Elternteils abgelehnt und wird dieser später erneut gestellt, ist er vom Bewertungsmaßstab her wie ein Erstantrag zu behandeln. Denn die bloße Beibehaltung des zuvor bestehenden Rechtszustands kann schon begrifflich keine Abänderung einer gerichtlichen Entscheidung im Sinne von § 1696 BGB sein. Das hat das OLG Oldenburg entschieden. » ganzen Artikel lesen

Uneinigkeit der Eltern über unterbringungsähnliche Maßnahmen

Sind sich gemeinsam sorgeberechtigte Eltern bei ihrem Kind über unterbringungsähnliche Maßnahmen nicht einig, kommt vorrangig eine gerichtliche Entscheidung nach § 1628 BGB in Betracht („Übertragung auf ein Elternteil“). Für eigene gerichtliche Maßnahmen bei Verhinderung der Eltern nach § 1693 BGB müssen die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen. Das hat das OLG Oldenburg entschieden. » ganzen Artikel lesen

Qualifikation für ein familienpsychologisches Gutachten

Welche Qualifikationen muss ein familienpsychologischer Gutachter haben? Das OLG Saarbrücken hat entschieden, dass das Familiengericht in Verfahren wegen möglicher Kindeswohlgefährdung eine ausreichende Qualifikation für die Erstellung psychologischer Gutachten sicherstellen muss. Bei der Trennung von Säugling und Mutter muss unter Umständen ein Psychologe oder Facharzt bestellt werden. » ganzen Artikel lesen

Trennung und Scheidung: Wer bekommt den Hund?

Im Rahmen von Trennung und Scheidung müssen sich die Ehepartner darüber einigen, wer welche Hausratsgegenstände bekommt. Wenn eine Einigung nicht möglich ist, entscheidet das Familiengericht nach den „Grundsätzen der Billigkeit“. Aber was ist, wenn es zum Streit über den Verbleib eines Haustiers kommt? Einen solchen Streit über einen Hund hat das OLG Oldenburg entschieden. » ganzen Artikel lesen

Keine Anerkennung der Vaterschaft während der Ehe

Eine Ehe entfaltet bis zum Zeitpunkt einer rechtskräftigen Vaterschaftsanfechtung eine „Sperrwirkung“ gegenüber einer Anerkennungserklärung. Die Kinder können bei einer fortbestehenden Ehe deshalb nicht den Familiennamen des Lebenspartners tragen, hat das OLG Frankfurt entschieden. Als Familienname kommt daher nur der Name der Mutter oder ihres Ehemanns als rechtlicher Vater in Betracht. » ganzen Artikel lesen